Emulsionen Kurzbeschreibung

Emulsionen finden breite Verwendung in der Kosmetik, da sie in ihrer Zusammensetzung den physiologischen Bedingungen der Haut ähneln. Die Haut, als Grenzfläche zur Umwelt, hat vielfältige Aufgaben. Neben Ihren Schutzfunktionen gegenüber äußeren Einflüssen ist sie an Stoffwechsel-, Regulations- und Speicherungsvorgängen des Körpers beteiligt. Die Beschaffenheit der Haut ist von Alter, Geschlecht, Körperregion und Individuum abhängig. Durch pflegende Maßnahmen und den persönlichen Lebensstil kann der Hautzustand aber maßgeblich beeinflusst werden. Emulsionen versorgen die Haut mit Fett und Feuchtigkeit, wirken nach Zugabe bestimmter Wirksubstanzen schützend und unterstützen die natürlichen Funktionen der Haut.

Eine Emulsion besteht immer aus zwei Phasen, die miteinander nicht mischbar sind. So wie Öl und Wasser. Sollen diese beiden Phasen durch einfaches Rühren oder Schütteln vereinigt werden, trennen sie sich innerhalb kurzer Zeit wieder. Um die Phasen zu einer stabilen Einheit zu bringen, werden Emulgatoren eingesetzt. Ein Emulgator lagert sich an die Grenzflächen zweier Phasen an und bewirkt so eine Durchmischung beider Phasen.

 

 

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